Ein­heits­wert­be­schei­de entfalten seit dem 1. Januar 2025 keine Wirkung mehr. Der Gesetzgeber hat die alten Bescheide nicht nur außer Kraft gesetzt, sondern auch die Vorschrift gestrichen, auf der sie beruhten. An ihre Stelle ist der Grundsteuerwert getreten. Hier erfahren Sie, warum der Einheitswert ausgedient hat, in welchen Fällen die alten Bescheide trotzdem noch zählen und wie das Finanzamt den Einheitswert früher berechnet hat.

Einfamilienhaus mit Garten.
Welchen Einheitswert hatte wohl dieses Grundstück mit Haus?

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Einheitswert war bis zum 31. Dezember 2024 der Ausgangswert für die Berechnung der Grundsteuer. Er beruhte auf den Wert­ver­hält­nis­sen vom 1. Januar 1964 (alte Bundesländer) beziehungsweise 1. Januar 1935 (neue Bundesländer).
  • Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erklärte die Ein­heits­be­wer­tung des Grundvermögens in den alten Bundesländern im April 2018 für unvereinbar mit dem Gleichheitssatz.
  • Ein­heits­wert­be­schei­de, die vor dem 1. Januar 2025 erlassen wurden, sind nach § 266 Absatz 4 BewG kraft Gesetzes zum 31. Dezember 2024 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben.
  • Auch die Rechtsgrundlage ist weg: § 19 BewG, der die Feststellung von Einheitswerten regelte, wurde zum 1. Januar 2025 aufgehoben.
  • Für Stichtage ab 2025 werden keine Einheitswerte mehr festgestellt oder fortgeschrieben. Für frühere Stichtage kann das Finanzamt dagegen weiterhin Ein­heits­wert­be­schei­de erlassen, ändern oder aufheben.
  • Eine Bedeutung hat der Einheitswert heute fast nur noch rückwirkend: für Grund­steu­er­jah­re bis 2024, laufende Rechtsbehelfe und Er­he­bungs­zeit­räu­me bis 2024 bei der Gewerbesteuer.
  • Seine Aufgabe übernimmt in den meisten Bundesländern der Grundsteuerwert, festgestellt im Grund­steu­er­wert­be­scheid.
Logo von ausgezeichnet.org

André Heid
Zertifizierte Im­mo­bi­li­en­gut­ach­ter nach DIN 17024 von TÜV, DEKRA, IHK, DIA und EIPOS bewerten Ihre Immobilie sachgemäß.

Was war der Ein­heits­wert­be­scheid?

Der Ein­heits­wert­be­scheid war das Schreiben, mit dem das Finanzamt Eigentümern den festgestellten Einheitswert ihres Grundstücks oder ihrer Immobilie mitteilte. Der Einheitswert diente als Grundlage für verschiedene Steuern, vor allem für die Grundsteuer. Auch bei der Gewerbesteuer spielte er eine Rolle und manche Gemeinden bemaßen danach früher die Zweit­woh­nung­s­teu­er.

Seit dem 1. Januar 2025 gibt es den Bescheid nicht mehr, die Ein­heits­wert­be­schei­de sind gemäß § 266 Absatz 4 BewG mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben. An seine Stelle ist der Grund­steu­er­wert­be­scheid getreten. Er stellt den Grundsteuerwert fest, der seit 2025 die Be­mes­sungs­grund­la­ge der Grundsteuer bildet.

Warum der Einheitswert ausgedient hat

Eigentlich sollten die Einheitswerte alle sechs Jahre neu festgestellt werden. Tatsächlich fand die letzte Haupt­fest­stel­lung in den alten Bundesländern zum 1. Januar 1964 statt, in den neuen Bundesländern sogar zum 1. Januar 1935. Alle weiteren Haupt­fest­stel­lun­gen setzte der Gesetzgeber aus, da ihm der Aufwand einer flä­chen­de­cken­den Neubewertung zu groß war.

Die Folge: Die Einheitswerte lösten sich immer weiter von der Wirklichkeit und zwar nicht gleichmäßig, sondern je nach Lage völlig unterschiedlich. Der alte Stichtag hielt die Unterschiede zwischen den Grundstücken auf dem Stand der 1960er-Jahre fest, während sich die Preise am Markt längst aus­ein­an­der­ent­wi­ckelt hatten. Zwei Grundstücke mit demselben Einheitswert konnten deshalb völlig unterschiedlich viel wert sein: Lag das eine in einem Viertel, das seit den 1960er-Jahren stark an Beliebtheit gewonnen hat und das andere in einer Gegend, die sich kaum verändert hat, spiegelte sich das in den Einheitswerten nicht wider. Ihre Eigentümer zahlten trotzdem gleich viel Grundsteuer.

Am 10. April 2018 entschied das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt: Das Festhalten am Stichtag 1964 führt zu gravierenden Un­gleich­be­hand­lun­gen und verstößt jedenfalls seit 2002 gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Der Gesetzgeber darf die Be­wer­tungs­re­geln zwar weitgehend selbst gestalten, sie müssen die Grundstücke aber in ihrem Verhältnis zueinander rea­li­täts­ge­recht abbilden. Weder der eingesparte Ver­wal­tungs­auf­wand noch die vergleichsweise geringe Höhe der einzelnen Steuerlast ändern daran etwas.

Bis Ende 2019 musste der Gesetzgeber eine Neuregelung schaffen. Das tat er mit dem Grundsteuer-Reformgesetz vom 26. November 2019 und ging dabei weiter als gefordert. Das Gericht hatte nur über bebaute Grundstücke in den alten Bundesländern entschieden. Abgeschafft wurde die Ein­heits­be­wer­tung aber überall und für jede Art von Grundbesitz. Danach durfte das alte Recht längstens bis zum 31. Dezember 2024 weiter angewendet werden. Auch diese Frist ist mittlerweile abgelaufen. Seit dem 1. Januar 2025 gibt es die Ein­heits­be­wer­tung nicht mehr, die Vorschriften dazu im Be­wer­tungs­ge­setz gelten nur noch für Zeiträume bis Ende 2024 oder wurden ganz gestrichen.

Einheitswert und Grundsteuerwert im Vergleich

Beide Werte beantworten dieselbe Frage: Mit welchem Betrag geht eine Immobilie in die Grundsteuer ein? Die Antworten fallen aber völlig unterschiedlich aus. Nicht nur, weil zwischen den Stichtagen fast sechs Jahrzehnte liegen, sondern auch, weil heute modernere Be­wer­tungs­maß­stä­be verwendet werden.

Einheitswert Grundsteuerwert
Stichtag der Wert­ver­hält­nis­se 1. Januar 1964 bzw. 1935 1. Januar 2022
Rechtsgrundlage §§ 19 ff. BewG (aufgehoben) §§ 218 ff. BewG
Bescheid Ein­heits­wert­be­scheid Grund­steu­er­wert­be­scheid
Turnus Haupt­fest­stel­lung alle 6 Jahre – faktisch nie durchgeführt Haupt­fest­stel­lung alle 7 Jahre, nächste zum 1. Januar 2029
Höhe durch die alten Wert­ver­hält­nis­se sehr niedrig deutlich höher, weil er auf Werten von 2022 beruht

Gut zu wissen: Ein höherer Grundsteuerwert heißt nicht automatisch, dass Sie mehr Grundsteuer zahlen müssen als bisher. Um die höheren Grundstückwerte auszugleichen, wurde im Zuge der Grundsteuer-Reform 2025 die Grund­steu­er­mess­zahl deutlich gesenkt. Im Bundesmodell auf 0,31 Promille für Wohngrundstücke und 0,34 Promille für alle anderen bebauten und unbebauten Grundstücke. Entscheidend für die finale Höhe der Grundsteuer ist außerdem der Hebesatz Ihrer Gemeinde.

Welche Bedeutung hat der Einheitswert heute?

Für laufende Steuerjahre hat der Einheitswert fast keine Bedeutung mehr. Er ist aus dem deutschen Steuerrecht verschwunden. Die Steuern, die früher daran anknüpften, werden heute anders berechnet.

Wofür der Einheitswert galt Status heute
Grundsteuer nur bis einschließlich 2024; seit 2025 gilt der Grundsteuerwert beziehungsweise, je nach Bundesland, Grund­steu­er­äqui­va­lenz­be­trä­ge
Ge­wer­be­steu­er­kür­zung nach § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG bis Er­he­bungs­zeit­raum 2024: 1,2 Prozent des Einheitswerts; ab 2025 zählt die tatsächlich gezahlte Grundsteuer
Zweit­woh­nungs­steu­er vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt 2019 verworfen; die Kommunen rechnen meist nach der jährlichen Nettokaltmiete
Erb­schafts­steu­er und Schen­kungs­steu­er schon seit 1996 nicht mehr; zunächst galt der Bedarfswert, seit 2009 ist der gemeine Wert der Immobilie zum Stichtag maßgeblich

Wichtig: Für zurückliegende Jahre sieht es anders aus: Die Aufhebung wirkt nur für die Zukunft. Werfen Sie Ihren alten Ein­heits­wert­be­scheid deshalb nicht weg.

Wofür Sie den Ein­heits­wert­be­scheid noch brauchen

Der Einheitswert wurde mit Wirkung für die Zukunft aufgeben. Rückwirkend ändert sich nichts: Für alles, was vor 2025 liegt, bleibt der Wert maßgeblich. In diesen vier Fällen brauchen Sie den alten Ein­heits­wert­be­scheid weiterhin.

  • Grundsteuer für Jahre bis 2024. Nachzahlungen, Erstattungen und Korrekturen für zurückliegende Jahre richten sich nach wie vor nach dem damaligen Einheitswert.
  • Laufende Einsprüche und Klagen. Verfahren, die sich auf Zeiträume bis 2024 beziehen, laufen auf Grundlage der alten Bescheide weiter.
  • Be­triebs­prü­fun­gen. Wer Grundbesitz im Be­triebs­ver­mö­gen hält, braucht den Einheitswert für die ge­wer­be­steu­er­li­che Kürzung bis zum Er­he­bungs­zeit­raum 2024. Bei einer Prüfung also noch Jahre später.
  • Korrekturen auf alte Stichtage. Das Finanzamt darf auch nach dem 31. Dezember 2024 noch Ein­heits­wert­be­schei­de für Stichtage vor dem 1. Januar 2025 erlassen, ändern oder aufheben. Ein solcher Bescheid betrifft dann aber nur Jahre bis 2024, auf Ihre laufende Grundsteuer wirkt er sich nicht aus.

Wichtig: Einen neuen Ein­heits­wert­be­scheid wegen Anbau, Grund­stücks­tei­lung oder Ei­gen­tü­mer­wech­sel gibt es nicht mehr. Fort­schrei­bun­gen und Nach­fest­stel­lun­gen von Einheitswerten sind seit dem 1. Januar 2025 unzulässig. Solche Änderungen laufen heute über den Grundsteuerwert.

Wie ist der Ein­heits­wert­be­scheid aufgebaut?

Oben links prangt der Name und die Abteilung der Behörde, die den Ein­heits­wert­be­scheid ausgestellt hat. Die ausstellende Behörde ist das Finanzamt, in dessen Zu­stän­dig­keits­be­reich Ihre Immobilie liegt. Die Abteilung nennt sich Einheitliche Grund­be­sitz­stel­le. Direkt darunter finden Sie gefettet das Aktenzeichen, um­gangs­sprach­lich auch als Ein­heits­wert­num­mer bezeichnet.

Rechts oben stehen ergänzende Angaben zum Lagefinanzamt, darunter die Zimmernummer des Beamten.

Der inhaltliche Teil des Ein­heits­wert­be­schei­des ist in vier Abschnitte mit den Buchstaben A bis D gegliedert.

  • A. Art der Feststellung: Hier steht meist nur ein Satz, der auf die Vorläufigkeit des Bescheids und die Abgabenordnung (AO) verweist.
  • B. Für das Grundstück [Ort, Straße, Hausnummer] werden zum [Datum Stichtag] festgestellt: Hier finden Sie den Einheitswert, die Art der Einheit (zum Beispiel: Ei­gen­tums­woh­nung) und Angaben zur Zurechnung.
  • C. Berechnung des Einheitswerts: Hier legt das Finanzamt dar, mit welchen Zahlen der Beamte gerechnet hat.
  • D. Erläuterungen: Hier erklärt der Finanzbeamte unter Umständen, was er warum gemacht und (nicht) berücksichtigt hat.

Es folgen der obligatorische Da­ten­schutz­hin­weis, die Rechts­be­helfs­be­leh­rung und der Nachname des Sachbearbeiters.

Wie wurde der Einheitswert berechnet?

Das Finanzamt arbeitete mit einem Mas­sen­be­wer­tungs­ver­fah­ren: Gleichartige Grundstücke wurden gruppiert und einheitlich bewertet. Welches Verfahren angewendet wurde, hing von der Art der Immobilie bzw. des Grundstücks ab:

  • Immobilien mit Ren­di­te­po­ten­zi­al: Angewandt wurde eine stark vereinfachte Form des Er­trags­wert­ver­fah­rens. Einheitswert = Jahresrohmiete zum Stichtag 1964 bzw. 1935 × Vervielfältiger. Der Vervielfältiger richtete sich nach Einwohnerzahl, Baujahr und Bauweise. In der Jahresrohmiete waren alle Einnahmen und Kosten enthalten – egal ob umlagefähig oder nicht. Ausnahmen: Heizung, Warm­was­ser­auf­be­rei­tung und die Kosten für den Fahrstuhl wurden nicht berücksichtigt.
  • Selbst bewohnte oder mietfrei überlassene Immobilien: Als Be­mes­sungs­grund­la­ge diente der ortsüblichen Mietzins für ein vergleichbares Objekt. Standen keine Ver­gleichs­ob­jek­te zur Verfügung, – wie beispielsweise bei Lu­xus­wohn­im­mo­bi­li­en – wurde der Substanzwert ermittelt beziehungsweise in gewisser Weise das Sach­wert­ver­fah­ren angewandt: Nor­mal­her­stel­lungs­kos­ten × umbauter Raum, gemindert um die Al­ters­wert­min­de­rung und über eine Wertzahl an die örtlichen Markt­ge­ge­ben­hei­ten angeglichen.
  • Unbebaute Grundstücke: Hier galt die Formel: Einheitswert Grundstück = Quadratmeter x Bodenwert (von 1964 bzw. 1935). Bestanden bereits Außenanlagen auf dem unbebauten Grundstück, beispielsweise eine Umzäunung, wurde deren gemeiner Wert noch addiert.

Grundsteuerwert zu hoch? Wir prüfen das

Der Einheitswert ist Geschichte – Ihre Grundsteuer ist es nicht. Und weil der Grundsteuerwert bis zur nächsten Haupt­fest­stel­lung am 1. Januar 2029 unverändert weitergilt, wirkt ein Fehler darin jedes Jahr aufs Neue.

Im Bundesmodell gilt: Weisen Sie nach, dass der festgestellte Grundsteuerwert den gemeinen Wert Ihrer Immobilie um mindestens 40 Prozent übersteigt, ist der niedrigere Wert anzusetzen (§ 220 Absatz 2 BewG). Maßgeblich sind dabei die Wert­ver­hält­nis­se zum 1. Januar 2022, nicht der heutige Marktwert.

Unsere nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten sowie öffentlich bestellten und vereidigten Sach­ver­stän­di­gen schätzen im kostenlosen Erstgespräch ein, ob diese Schwelle in Ihrem Fall erreichbar ist. Bei Bedarf erstellen wir ein Grundsteuer-Gutachten, das die Fi­nanz­ver­wal­tung anerkennt.

Wir beraten Sie kostenlos, gleich anrufen:
0800 - 909 02 82 oder Formular abschicken:
Logo von ausgezeichnet.org

André Heid
Zertifizierte Im­mo­bi­li­en­gut­ach­ter nach DIN 17024 von TÜV, DEKRA, IHK, DIA und EIPOS bewerten Ihre Immobilie sachgemäß.

Häufige Fragen zum Einheitswert

In diesem Abschnitt beantworten wir häufige Fragen zum Einheitswert und Ein­heits­wert­be­scheid.

Gibt es den Ein­heits­wert­be­scheid noch?

Nein. Alle Ein­heits­wert­be­schei­de sind zum 31. Dezember 2024 kraft Gesetzes aufgehoben. Seit 2025 gilt stattdessen der Grund­steu­er­wert­be­scheid, in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Hessen der Bescheid über die Grund­steu­er­äqui­va­lenz­be­trä­ge.

Ist der Einheitswert dasselbe wie der Grundsteuerwert?

Nein. Der Grundsteuerwert ist der Nachfolger des Einheitswerts, nicht derselbe Wert unter neuem Namen. Der Einheitswert war bis Ende 2024 die Be­mes­sungs­grund­la­ge der Grundsteuer. Ihm lagen Wert­ver­hält­nis­se von 1964 bzw. 1935 zugrunde. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erklärte sie 2018 für ver­fas­sungs­wid­rig. Seit dem 1. Januar 2025 gilt der Grundsteuerwert. Er beruht auf Daten zum 1. Januar 2022.

Beide Werte sind nur der erste Schritt zur fertigen Grundsteuer. Die Rechnung läuft in drei Stufen. Zuerst stellt das Finanzamt den Wert fest. Daraus wird über die Steuermesszahl der Steu­er­mess­be­trag. Darauf wendet die Gemeinde ihren Hebesatz an. Früher stand am Anfang der Einheitswert, heute der Grundsteuerwert aus dem Grund­steu­er­wert­be­scheid.

Kann ich gegen einen Ein­heits­wert­be­scheid noch Einspruch einlegen?

In aller Regel nicht: Die Einspruchsfrist von einem Monat ist längst abgelaufen, der Bescheid ist bestandskräftig. Zwei Fälle bleiben offen. Erlässt oder ändert das Finanzamt heute noch einen Bescheid für einen Stichtag vor 2025, können Sie dagegen ganz normal Einspruch einlegen. Und wenn Ihr alter Bescheid einen Vor­läu­fig­keits­ver­merk trägt, ist er in diesem Punkt weiterhin änderbar.

Wo finde ich den Einheitswert?

Den festgestellten Einheitswert ersehen Sie in Teil B auf Ihrem Ein­heits­wert­be­scheid, den Ihnen das Finanzamt damals geschickt hat. Für Ihre laufende Grundsteuer brauchen Sie den Einheitswert allerdings nicht mehr. Seit 2025 rechnen die Finanzämter mit dem Grundsteuerwert, in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Hessen mit den Grund­steu­er­äqui­va­lenz­be­trä­gen. Der Einheitswert zählt nur noch für Jahre bis 2024.