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Schimmel in der Wohnung

Schimmel kann beim Menschen allergische Reaktionen auslösen und vorhandene Erkrankungen der Atemwege verstärken. Auf ein Gebäude wirken sich Schimmelpilze ebenfalls schädigend aus – sie zersetzen organisches Material wie Holz und Tapeten. Befallen sie tragende Holzbalken oder den Dachstuhl, droht Einsturzgefahr.

Zu wenig lüften, sparsam heizen, fehlende Wärmedämmung, baubedingte Kältebrücken – die Gründe, warum Schimmel in der Wohnung entsteht, sind zahlreich. Ihn restlos und dauerhaft zu beseitigen, ist knifflig. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Ursachen von Schimmel im Haus und wie Sie der Entstehung des teils gesundheitsschädlichen Pilzes in den einzelnen Räumen vorbeugen.

Schimmel bildet sich hinter der Tapete

Schimmel in der Wohnung bildet sich gerne hinter der Tapete.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schimmel entsteht durch Feuchtigkeit. Falsches Lüft- und Heizverhalten sind häufig die Ursache für Schimmel in der Wohnung. Aber auch Baumängel wie Wärmebrücken (ugs. Kältebrücken) fördern die Entstehung von Schimmel im Haus.
  • Schwarze Flecken und/oder ein modriger Geruch sind deutliche Anzeichen für Schimmel in der Wohnung.
  • Eine Luftfeuchtigkeit von mehr als 60 Prozent begünstigt Schimmelbildung.
  • Wenn Schimmel in der Wohnung auftritt, informieren Mieter unverzüglich den Eigentümer. Diesem obliegt die Beauftragung von Fachkräften – zur Beseitigung des Schimmels und seiner Ursache(n).
  • Schimmel vorbeugen: Zwei Mal täglich für zehn Minuten Durchzug lüften, sparsam Heizen bei einer Raumtemperatur von mehr als 16 °C, Außenwände dämmen und die Möbel ein paar Zentimeter von der Wand wegrücken!
  • Haben Sie trotz dieser Tipps zur Vermeidung Schimmel an der Wand, findet ein Baugutachter die Ursache.

So entsteht Schimmel

Schimmelpilze sind recht anspruchslos. Sie benötigen vor allem eines, um zu wachsen: Feuchtigkeit. Diese entsteht entweder aus der Raumluft oder dringt von außen in das Gebäude ein. Für die Entstehung von Schimmel sind entweder Baumängel oder falsches Nutzerverhalten verantwortlich – oft auch die Kombination beider Auslöser.

Indirekte Durchfeuchtung

Schimmel in der Wohnung entsteht meist aufgrund einer indirekten Durchfeuchtung der Räume. Auslöser ist Kondenswasser, das sich an kalten Flächen wie Fliesen niederschlägt. Kondenswasser entsteht, da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Deshalb verflüssigt sich der Wasserdampf in der Luft, wenn er unter bestimmte Temperaturen abkühlt. Schimmel im Haus tritt gehäuft im Winter auf, da die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur dann am größten ist.

Direkte Durchfeuchtung

Schimmel in Gebäuden kann auch durch direkte Durchfeuchtung entstehen. Ist das Dach oder der Keller nicht richtig abgedichtet, dringt Feuchtigkeit mühelos ein und bereitet dem Schimmelpilz ein behagliches Zuhause. Durch Risse in der Fassade sowie Lecks in (Ab-)Wasserleitungen entsteht ebenfalls ein idealer Nährboden für Schimmel im Haus. Je länger ein solcher Wasserschaden verborgen bleibt und nicht behoben wird, desto mehr kann sich der Schimmel ausbreiten. Auch ein Rohrbruch ist ein willkommenes Ereignis für Schimmelpilze.

Übrigens : Nicht jeder Wasserrohrbruch mündet in einer Überschwemmung. An einer drucklosen Leitung bleibt ein Rohrbruch oft lange unbemerkt. Wenn Sie sich einen erhöhten Wasserverbrauch nicht erklären können, kann ein unbemerkter Rohrbruch oder ein Leck der Grund dafür sein.

5 Faktoren, die Schimmelbildung begünstigen

Schimmel gedeiht bei Feuchtigkeit und entsteht in der Wohnung durch

  • falsches oder unzureichendes Lüften,
  • sparsames Heizen,
  • fehlende Dämmung,
  • Verwendung von Baumaterialien mit ungünstigen Eigenschaften,
  • Baumängel wie Wärmebrücken.

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Stellen an Decken und Wänden, die für eine erhöhte Wärmeabgabe nach draußen sorgen. Vor allem Ecken zur Außenwand sind betroffen, also Balkontüren und Fenster. Die Oberflächentemperatur an diesen Stellen ist aufgrund der überdurchschnittlichen Wärmeabgabe im Winter niedriger als die der umliegenden Bauteile. Deswegen werden sie im Volksmund oft als Kältebrücken bezeichnet. Es bildet sich Feuchtigkeit, wodurch Schimmelpilzen Tür und Tor geöffnet – oder zumindest eine Brücke heruntergelassen – wird.

Baumaterialien

Baustoffe mit geringer Fähigkeit zur Diffusion (= selbstständiges Durchmischen von Teilchen verschiedener Stoffe) sowie geringem Aufnahmevermögen von Wasserdampf machen die Gebäudehülle luftdicht. Das schafft gute Lebensbedingungen für Schimmelpilze. Beton und Polystrol sind in dieser Hinsicht also keine guten Baumaterialien. Synthetische Wandfarben und Tapeten ziehen ebenso wie wasserdichte Fassadenfarben Schimmel an. Kalk-, Mineral- und Silikatfarben eignen sich für den Anstrich der Innenwände. Werfür die Außenwände Baustoffe wie Lehm und Kalk verwendet, reduziert das Schimmelrisiko. Diese nehmen Feuchtigkeit auf und transportieren sie nach außen ab.

Bausachverständiger findet Schimmel samt Ursache

Sie halten sich akribisch an die Tipps zur Vermeidung von Schimmel, die Sie von einem Grundbesitzerverein oder einem Energieberater erhalten haben? Dann kontaktieren Sie einen Bausachverständigen, der sich den Schimmel im Haus genau ansieht und die Ursache herausfindet.

Gut zu wissen: Mit dem Baumängelgutachten, das Ihnen die zertifizierte Fachperson erstellt, können Sie Ihre Ansprüche gegenüber Baufirmen geltend machen. Liegt es hingegen am falschen Lüft- und Heizverhalten des Mieters, dass sich Schimmel in der Wohnung ausbreitet, haben Sie im Fall einer juristischen Auseinandersetzung eine gutachterliche Stellungnahme zur Hand.

Gespräch mit Gutachter vereinbaren

Daran erkennen Sie Schimmel in der Wohnung

Schwarze beziehungsweise dunkle Flecken an der Wand? Das ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Schimmel. Leiten Sie zu spät Gegenmaßnahmen ein, werden aus kleinen schwarzen Flecken großflächige Pilzlandschaften. Doch selbst wenn Sie keine Schimmel- oder Stockflecken sehen, kann Ihre Wohnung von Schimmel befallen sein. Der gesundheitsschädigende Pilz kann nämlich an unzugänglichen Orten gedeihen wie zum Beispiel an Schrankrückwänden, in Tapeten, hinter großen Möbelstücken oder Wand- oder Deckenverkleidung sowie unter dem Fußboden. Der garstige Pilz mag dann vielleicht gut getarnt sein, doch Sie riechen ihn. Müffelt es modrig, sollten Sie sich auf die Suche nach Schimmel begeben.

Weitere Indikatoren für Schimmel im Haus sind Ansammlungen tierischer Bewohner wie Kellerasseln, Silberfischchen und Staubläuse. Selbst wenn Sie keine sichtbaren Anzeichen auf Schimmel in der Wohnung entdecken, kann der Pilz vorhanden sein und seine schädliche Wirkung entfalten. Leiden Sie häufiger als sonst unter allergischen Reaktionen von Haut oder Atemwegen? Brennen die Augen oder dröhnt der Kopf in unschöner Regelmäßigkeit? Versteckter Schimmel kann ein Grund für die Verschlechterung Ihrer Gesundheit sein. Besonders Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem reagieren zügig auf Schimmel in der Wohnung.

Sollten Sie in diesem Stadium noch keinen Sachverständigen einschalten wollen, besorgen Sie sich ein Gerät, mit dem Sie die Feuchtigkeitswerte in Ihrer Immobilie messen können. Gewissheit bringt ein Gutachter. Dieser macht sich mit Know-How und Equipment wie einem Feuchtemessgerät in Ihrer Immobilie auf die Suche nach Sporen, Schimmel und dessen Quelle. Zu den Methoden, die der Gutachter anwendet, um Ihrem vermuteten Schimmelproblem auf den Grund zu gehen, gehört die Raumluftmessung (Feuchtemessung). Schimmelabstriche und andere professionelle (Labor-)Tests werden vor allem dann vorgenommen und ausgewertet, wenn die Gesundheit der Bewohner leidet. Denn Schimmel kann, muss aber nicht die Ursache für Kopfschmerzen, Erschöpfung und Magen-Darm-Beschwerden sein. Nicht jeder Schimmelpilz greift die Gesundheit von Mensch und Tier an.

In einem Gutachten dokumentiert der Sachverständige akribisch, welche Teile des Gebäudes bereits vom Schimmel befallen sind. Darüber hinaus gibt er schriftlich Aufschluss darüber, welche Ursache(n) für die Entstehung des Schimmels und des Pilzwachstums verantwortlich ist/sind und welche Maßnahmen zur Beseitigung getroffen werden müssen.

Gespräch mit Gutachter vereinbaren

Schimmel an der Wand

Hauptgründe für Schimmel an der Wand sind eine unzureichende Wärmedämmung und Möbel, die direkt an die Wand gestellt werden. Auch das Wandmaterial kann erheblich zur Schimmelbildung beitragen. Nährstoffreich für die Pilze – und damit häufig von Schimmel befallen – sind Gipswände, Raufasertapeten und Holzvertäfelungen.

Das Auftreten von Schimmel an der Wand kann oft mit einer Wärmedämmung verhindert werden, sofern die Bewohner richtig lüften und heizen sowie keine tropfenden Leitungen oder Wärmebrücken dahinter verlaufen.

Schimmel an Decke und Wand

Schimmel an der Decke breitet sich über Wand und Fenster aus.

Schimmel an der Decke

Schimmel an der Decke hat oft die gleiche Ursache wie Schimmel an der Wand: Kondenswasser aufgrund von falschem Lüften, Heizen, Baumängeln und fehlender Wärmedämmung. Schimmel an der Decke taucht meist als erstes in der Ecke auf, Stichwort Wärmebrücke. Aber auch ein unbemerkter Wasserrohrbruch kann eine Decke schimmeln lassen. Schnell handeln und Ursachenforschung betreiben sollten Sie bei Schimmel an der Decke immer.

Tritt der Schimmel an einer Decke auf, die direkt unter dem Dach liegt, sickert dort möglicherweise Regenwasser durch. Lassen Sie einen Dachschaden unverzüglich beheben und beseitigen Sie den Schimmel samt Quelle. Im schlimmsten Fall stürzt das Dach auf lange Sicht ein, denn nicht nur Hausschwamm greift die Bausubstanz an.

Schimmelt die Decke in einem Raum, der nicht direkt unter dem Dach liegt, kann die Entstehung mit dem Fußboden des Zimmers darüber zusammenhängen.

Schimmel am Boden

Estrich muss ausreichend trocknen, bevor darauf ein Fußboden verlegt werden darf. Ein feuchter Estrich ist meist die Quelle für Schimmel am Boden. Berücksichtigen Sie beim Reinigen der Böden generell die Materialeigenschaften Ihres Bodenbelags und die Nutzungshinweise auf dem passenden Reinigungsmittel. Die meisten Böden dürfen allenfalls nebelfeucht und keinesfalls nass gewischt werden – auch wegen Riss- und Schimmelbildung.

Schimmel am Fenster

Das Abdichten von Fenstern und Türen ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits schießen die Energiekosten durch undichte Fenster und Türen in die Höhe und wer empfindlich gegenüber Zugluft ist, sollte handeln. Andererseits erleichtern abgedichtete Fenster und Türen dem Schimmel die Ausbreitung. Denn ein perfekt abgedichtetes Fenster lässt keinen Lufthauch nach drinnen – und keine Luftfeuchtigkeit hinausweichen. Wer seine Fenster abdichtet, muss umso regelmäßiger Stoßlüften.

Schimmel breitet sich vom Fenster aus aus

Fenster, die zu selten geöffnet werden, sind ein Magnet für Schimmel, der sich von dort ausbreitet.

4 Tipps zur Vermeidung von Schimmel

Um die Gesundheit des Gebäudes und die seiner Bewohner zu bewahren, muss Schimmel unbedingt vermieden werden. Es gilt daher vor allem, Quellen für Feuchtigkeit zu beseitigen. Doch das ist nicht das Einzige, was Hausbewohner tun können, um Schimmel vorzubeugen.

Richtig lüften

Regelmäßiges Lüften ist das effizienteste Mittel gegen Schimmelbildung. Stoßlüften hat sich als deutlich effektiver als Kipplüften erwiesen. Wer die Räume in seiner Wohnung zwei Mal am Tag für je zehn Minuten stoßlüftet, senkt die Luftfeuchtigkeit schnell und deutlich, da trockene Luft hereinkommt.

Welches ist der richtige Zeitpunkt, um zu lüften?

Nach Tätigkeiten, bei denen sich Feuchtigkeit im Übermaß bildet, werden die entsprechenden Räume direkt gelüftet.

=> Fenster auf nach dem Waschen, Kochen, Gießen, Duschen und Baden!

Bildet sich Kondensat auf der Fensterscheibe, wird es höchste Zeit, das Fenster für einige Minuten sperrangelweit zu öffnen.

Streng genommen gibt es für jede Jahreszeit andere Vorgaben, wie (oft) gelüftet werden sollte. Der renommierte Heizungshersteller Viessmann empfiehlt folgende Intervalle für das tägliche Stoßlüften, um Schimmel vorzubeugen:

  • Frühling & Herbst: 3 – 4x für 10 – 15 Minuten
  • Sommer: morgens + abends je 25 Minuten
  • Winter: 3 x 5 Minuten

Tipp: Die Heizkörper drehen Sie auf null, solange Sie die Fenster öffnen.

Idealerweise überwachen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Thermo-Hygrometer. Steigt die Luftfeuchtigkeit auf mehr als 60 Prozent, schrillen die Alarmglocken. Wer dauerhaft eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent oder mehr hält, der kann den Schimmel in der Wohnung kaum noch abwenden.

Expertentipp: Erwerben Sie ein Thermo-Hygrometer mehr als sie Räume haben, in denen Sie die Feuchtigkeit messen möchten. Dieses zusätzliche Thermo-Hygrometer bringen Sie draußen an. Damit haben Sie den direkten Vergleich zwischen der Luftfeuchtigkeit im Haus und außerhalb. Zeigt das Außen-Hygrometer niedrigere Werte an, lohnt sich der Luftaustausch mittels Stoßlüften gerade.

Richtig heizen

Die optimale Raumtemperatur liegt bei 16 Grad Celsius und darüber. Sobald der Sommer vorüber ist und es draußen wieder kälter wird, sollten Heizungen so eingestellt werden, dass Wohn- und Schlafräume mindestens 16 Grad warm sind.

Das Umweltbundesamt gibt als optimale Raumtemperaturen während der Heizperiode folgende Werte an:

  • Küche: 18 °C
  • Schlafzimmer: 17 °C
  • Wohnräume: maximal 20 °C, nachts auf 16 °C reduzieren

Hinweis: Je niedriger die Zimmertemperatur ist, desto häufiger müssen Sie stoßlüften, um Schimmelentstehung zu unterbinden.

Überprüfen Sie vor jeder Heizsaison – nicht nur wegen Schimmel, sondern auch um Energiekosten zu sparen:

  • Ist die Heizungsanlage richtig eingestellt?
  • Sind gegebenenfalls Thermostate richtig programmiert?
  • Befindet sich Luft in den Heizungsrohren? Entlüften Sie die Heizkörper vor jeder Heizperiode!

Richtig einrichten

Stellen Sie Möbel nicht direkt eine Außenwand. Ein Abstand von fünf Zentimetern sorgt dafür, dass die Wand hinter den Einrichtungsgegenständen ausreichend belüftet und erwärmt wird. Damit Heizkörper und Thermostatventile ihre volle Wirkung entfalten können, dürfen sie nicht verdeckt werden – auch nicht von Vorhängen. Nur so kann die Heizluft während der Wintermonate auch in Raumecken gelangen und kalte Wände ausreichend erwärmen, um das Schimmelrisiko zu senken.

Vor dem Einrichten gilt: Lassen Sie nasse Bauteile schnell trocknen, bevor sie diese verbauen. Andernfalls schleppen Sie die Schimmel-Voraussetzungen bereits beim Bau ein.

Tipp: Ein Baumängelgutachten kann zwar aufzeigen, ob feuchtes Baumaterial als Ursache für einen Schimmelbefall in Betracht kommt. Allerdings ist es ratsamer, den Bau direkt von einem Bausachverständigen begleiten und abnehmen zu lassen, um solche Mängel von vornherein zu unterbinden.

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Schimmel an der Wand unter dem Fenster

Wer ein Regal direkt an die Wand stellt, begünstigt Schimmelbildung. Wird es nach Jahren weggerückt, sieht es nicht selten so aus.

Gut zu wissen: Neben Kochen, Duschen, Baden und Atmen sind Zimmerpflanzen und Aquarien Garanten für die Bildung von Feuchtigkeit in Räumen. Zimmer mit einem Aquarium oder Pflanzen darin sollten daher etwas häufiger gelüftet werden, da sie die Entstehung von Schimmel im Haus begünstigen.

Modernisieren

Ein ausgeklügeltes Lüftungskonzept beziehungsweise moderne Klimatechnik verspricht neben der Senkung von Energiekosten auch eine optimale Raumbelüftung und damit Schimmel-Prävention. Für Gewerbeimmobilien sind solche Anlagen in Neubauten fast schon Pflicht, lohnen sich unter Umständen aber auch im Zuge einer Modernisierung oder energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden.

Lüftungsanlage

Ob diese Baumaßnahme nicht etwas zu aufwändig, langwierig und kostspielig ist, um Schimmel in Ihrem Haus vorzubeugen, sei dahingestellt. Auch der Einbau von neuer Lüftungstechnik in Mehrfamilienhäusern ist ein schwieriges und teures Unterfangen, dem die Wohnungseigentümergemeinschaft zustimmen muss.

Heiztechnik

Der Austausch der Heiztechnik steht meist ebenfalls zur Debatte, wenn eine Modernisierung in Planung ist. Diese ist oft kostspielig, aber notwendig. Mit dem einmaligen Austausch des Heizkessels oder der Radiatoren ist es allerdings nicht getan – diese sollten auch nach dem Einbau regelmäßig gewartet werden. Um die Kosten zu decken, steht für eine solche Modernisierungsmaßnahme die Instandhaltungsrücklage zur Verfügung.

Wärmedämmung

Kandidat für eine Modernisierung ist gerade im Hinblick auf das Thema Schimmel im Haus stets auch die Dämmung der Außenwände. Gerade Altbauten, die vor 1978 errichtet wurden, sind häufig ungedämmt. Hintergrund: Im November 1977 trat die Wärmeschutzverordnung für Gebäude in Kraft, sozusagen einer der Vorläufer des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Mit einer Wärmedämmung wird der Energiebedarf gesenkt, da einerseits weniger Raumwärme unerwünscht nach außen entweicht und andererseits im Sommer weniger Hitze in die Wohnräume gelangt. Eine Wärmedämmung steigert durch einen trägeren Temperaturverlauf zudem die thermische Behaglichkeit. Konkretes Beispiel: Im Sommer bewirkt eine Außendämmung, dass es im Zimmer vormittags angenehm kühl bleibt, bis die Mittagshitze unerbittlich zuschlägt. Im ungedämmten Altbau schwitzen die Bewohner hingegen einige Stunden früher.

Eine Innendämmung wird seltener in Erwägung gezogen, da sich der Taupunkt dadurch nach innen verlagert. In der Konsequenz kondensiert die feuchte Raumluft im Winter in die Dämmschicht. Werden dabei gewisse Feuchtigkeitshöchstwerte überschritten, drohen Bauschäden. Gemeinhin werden Wärmedämmungen nur von innen ausgeführt, wenn eine historische Fassade erhalten bleiben soll – wie bei der Sanierung eines Fachwerkhauses – oder die tragende Wandschale aufgrund von architektonischen oder städtebaulichen Prinzipien weiterhin die sichtbare Außenfläche bilden soll. Beispiele hierfür sind Klinkerbauten, Blockhäuser sowie Gebäude aus Naturstein oder Sichtbeton.

Fachberatung

Ob und welche Maßnahme für Ihr Haus in Betracht kommt oder womöglich gar dringend notwendig ist, erläutert Ihnen ein fachkundiger Energieberater. Im besten Fall kann dieser nicht nur einen Energieausweis erstellen, sondern hat zudem den fachlichen Hintergrund eines Bausachverständigen. Die Gutachter der Heid Immobilienbewertung vereinen diese Kompetenzen in sich und sind damit mit Standorten in ganz Deutschland Ihre Anlaufstelle für eine fundierte Einschätzung über anstehende Modernisierungen.

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Schimmel in verschiedenen Räumen

Erfahren Sie, warum Schimmel an der Wand in einzelnen Räumen besonders häufig auftritt, warum er dort gefährlich ist, beziehungsweise wie Sie ihn dort vermeiden.

Schlafzimmer

Schlafprobleme und Erschöpfung können viele Ursachen haben – eine davon ist Schimmel im Schlafzimmer. Im Winter ist das Schlafzimmer aufgrund des Heizverhaltens mancher Bewohner ein Raum mit erhöhter Gefahr der Schimmelbildung. Denn ebenso wie beispielsweise eine Abstellkammer wird das Schlafzimmer nicht unbedingt beheizt. Liegt die Raumtemperatur konstant unter 16 °C bildet sich Kondenswasser und letztendlich Schimmel im Schlafzimmer. Dadurch, dass die Tür zu beheizten Räumen der Wohnung geöffnet werden, gelangt wärmere, feuchte Luft ins Schlafzimmer, kühlt dort ab und sorgt dadurch für Feuchtigkeit in den Wänden. Eine oft unzureichende Belüftung in Kombination mit hohem Feuchtigkeitsausstoß durch die Bewohner, die nachts in ihren Betten liegen (Atemluft und Feuchtigkeit der Haut) bietet Schimmelpilzen eine reizvolle Nährstoffgrundlage.

Küche

In der Küche sorgen Vorgänge wie Kochen und Spülen – egal ob von Hand oder durch die Spülmaschine – für die Bildung von Kondenswasser. Stoßlüften ist für Küchenbesitzer ohne Dunstabzug unbedingt notwendig. Wer eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus selbst bewohnt oder vermietet hat, sollte in der Wohnungseigentümerversammlung den Einbau von Dunstabzügen zur Sprache bringen. Hauseigentümer bauen auf jeden Fall einen Dunstabzug ein, um Schimmel in der Küche zu vermeiden.

Hinweis: Denken Sie daran, den Dunstabzug bei jedem Kochvorgang, bei dem Wasserdampf entsteht, einzuschalten – und hin und wieder zu reinigen.

Bad

Lüften Sie nach jedem Bad und jeder Dusche für zehn Minuten. Wischen Sie Spritzwasser im Badezimmer gründlich auf. Das gilt auch für Pfützen in der Dusche und Ansammlung von Tropfen an den Wänden der Duschkabine und in der Badewanne.

Schimmel im Bad zwischen den Fliesen

Schwarze Flecken in den Zwischenräumen zwischen den Fliesen – hier nimmt der Schimmel im Bad oft seinen Anfang.

Reißen Sie das Fenster auch auf, wenn Sie ihre Kleidung aus der Waschmaschine holen, sofern sich diese im Bad befindet. Trocknen Sie Wäsche weder im Bad noch in der Küche oder in Arbeits- und Wohnräumen. Ein Wäschetrockner, ein gut durchlüfteter Wäschespeicher oder eine Waschküche im Keller sind besser geeignete Innenräume dafür. Haben Sie einen Garten oder Balkon, sollten Sie Ihre feuchte Wäsche so oft wie möglich draußen aufhängen.

Keller

Der Keller ist eine fröhlich sprudelnde Nährstoffquelle für Schimmelpilze. Riecht es nach Moder, werden Sie nach gründlicher Suche sicherlich rasch den Ursprung identifiziert haben. Schimmel im Keller entsteht meist aufgrund einer der folgenden Missstände:

  • Falsche Belüftung. Richtig ist, die Kellerfenster von April bis September zu schließen und von Oktober bis März zu öffnen.
  • Wäschetrocknung: In vielen Häusern steht die Waschmaschine im Keller. Dort wird nicht nur gewaschen, sondern oft auch noch die nasse Wäsche zum Trocknen aufgehängt. Bei unzureichender Belüftung folgt daraus alsbald Schimmel.
  • Wasser von außen: Undichte Keller sind einer der häufigsten Gründe für Schimmel im Untergeschoss. Eine Sanierung ist unausweichlich. Die Keller müssen gegen Wasser abgedichtet und bestenfalls mit einer Drainage versehen werden. Die Kellerabdichtung erfolgt von außen! Wird im Kellerinneren ein wasserdichter Anstrich aufgetragen, torpediert dieser die Diffusionsfähigkeit der Wände – und der Schimmel ist im Nu wieder da!

Schimmel – was tun?

Bemerken Sie Schimmel in der Wohnung, nützt es wenig, diesen oberflächlich – also optisch mit einem Spray – zu beseitigen. Die Entfernung von (großflächigem) Schimmel obliegt einer darauf spezialisierten Fachfirma. Die Frage ist nur: Wer bezahlt für die Schimmelbeseitigung?

Mieter müssen unverzüglich Ihren Vermieter und die Hausverwaltung informieren. In dieser Mängelanzeige setzen Mieter eine Frist, innerhalb welcher der Schimmel entfernt werden muss. Vier Wochen werden zur Schimmelbeseitigung als zumutbar betrachtet, länger sollten sich Vermieter auf keinen Fall Zeit lassen. Nicht nur, weil Mietern gegebenenfalls eine Mietminderung zusteht, sondern auch, damit sich die Sporen nicht weiter ausbreiten.

Eigentümer einer Immobilie mit Schimmel in der Wohnung melden den Schimmel Ihrer Versicherung. Welche Police greift, hängt von der Ursache des Schimmels ab. In Frage kommen die Gebäude-, die Hausrat- und unter Umständen die Haftpflichtversicherung (der Baufirma).

Expertentipp: Protokollieren Sie das Ausmaß des Schimmels einschließlich Fotos/Videos, um der Versicherung den Schaden belegen zu können.

  • Wohnen Sie selbst in der Immobilie, ist in der Regel die Wohngebäudeversicherung für die Schadensregulierung zuständig.
  • Ist der Schimmel auf ein vorangegangenes Schadensereignis zurückzuführen, springt die Hausratversicherung des Verursachers ein. Das ist üblicherweise die Person, dem die Schadensquelle gehört. Eine solche Schadensquelle kann zum Beispiel ein geplatzter Schlauch in der Spülmaschine sein, der einen Wasserschaden verursacht hat. Für vermietete Wohnungen gilt: Gehört die Spülmaschine zum Inventar, geht auch der daraus resultierende Schimmel in der Regel auf das Konto des Vermieters (beziehungsweise belastet dieses). Hat der Mieter die Küche selbst eingerichtet, ist seine Hausratversicherung die erste Anlaufstelle.
  • Bei einem Wasserrohrbruch oder einer lecken Leitung ist die Wohngebäudeversicherung des Hauseigentümers für die Schadensregulierung zuständig – auch bei vermieteten Immobilien.
  • Sind Baumängel der Grund für den Schimmelbefall, kann der Eigentümer das ausführende Bauunternehmen vorbehaltlich einer Verjährung in Regress nehmen. Der Schimmel wird dann als Bauschaden betrachtet. Die Haftpflichtversicherung der Baufirma wird hinzugezogen.

Eine Fachperson muss die Ursache finden und gegebenenfalls die Schimmelart bestimmen. Bei Schimmel im Mauerwerk ist Baupfusch meist der Auslöser – ein Fall für den Baugutachter!

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Häufige Fragen zu Schimmel in der Wohnung

In diesem Abschnitt beantworten wir oft gestellte Fragen zu Schimmel in Haus und Wohnung.

Wie verhindere ich die Entstehung von Schimmel nach einem Wasserschaden?

Tritt Wasser in das Gebäude ein, müssen umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bei Starkregen beziehungsweise Hochwasser muss der Keller (und womöglich darüberliegende Etagen) ausgepumpt werden. Bei einem Schaden an einer Leitung wird sofort das Wasser abgestellt. Letztendlich gilt es, jegliche Nässe so schnell wie möglich aus dem Gebäude herauszubekommen und es vollständig zu trocknen.

Expertentipp: Ein Schadengutachten, das von einem zertifizierten Bausachverständigen nach einer Begutachtung der überschwemmten Immobilie ausgestellt wurde, hilft bei der Geltendmachung von Ansprüchen.

Wie trockne ich Bauteile zur Vermeidung von Schimmel fachgerecht?

Wird Ihr Haus gerade noch gebaut oder Ihre Wohnung renoviert, sollten Sie beziehungsweise die ausführenden Handwerker und Bauarbeiter unbedingt die Trocknungszeiten der Bauteile gemäß Herstellerempfehlung berücksichtigen. Denn bauen Sie Materialien bereits feucht ein, ist Schimmel vorprogrammiert.

Was Sie im Einzelnen tun können, hängt von Art und Beschaffenheit des Bauteils ab. Das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB gibt beispielsweise ein (teures) Merkblatt zur technischen Trocknung durchfeuchteter Bauteile heraus.

Im Endeffekt lautet die Devise, den Räumlichkeiten mittels warmer Luft die Feuchtigkeit zu entziehen. Bei kleinen Bauteilen kann demnach bereits ein Föhn genügen. Für größere Bauteile oder gar überschwemmte Räume mieten Sie sich ein mobiles Gerät zur Trocknung von Gebäuden, einen sogenannten Bautrockner.

Wichtig: Öffnen Sie die Fenster, sodass die aufgewärmte Feuchtigkeit nach draußen entweichen kann.

Wer kommt für die Kosten der Schimmelbeseitigung auf?

Die Liste der Urteile, die deutsche Gerichte in Bezug auf Schimmel gefällt haben, ist uferlos. Im Kern gelten folgende Punkte:

  • Der Vermieter trägt die Beweislast.
  • Der Mieter haftet nur für den Schimmelschaden, wenn er ursächlich dafür verantwortlich ist. Sprich: Die Wohnung muss im Prinzip in einem makellosen Zustand (gewesen) sein und der Eigentümer muss praktisch belegen können, dass der Mieter falsch lüftet und heizt, obwohl er diesbezüglich belehrt und dazu verpflichtet wurde.
  • Bei Eigentumswohnungen ist für die Kostenfrage entscheidend, ob der Schimmel das Gemeinschafts- oder Sondereigentum befallen hat.

Mietminderung bei Schimmel in der Wohnung?

Prinzipiell gilt: Verursacht der Mieter den Schimmel selbst, ist er nicht berechtigt, die Miete zu kürzen. Tut er dies trotzdem, droht ihm die Kündigung.

Hat der Schimmelbefall hingegen bauliche Ursachen, darf der Mieter die Miete reduzieren. Allerdings muss er zuerst die Mängelanzeige gemacht haben, dem Vermieter den Schimmel also beleghaft gemeldet haben. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht festgestellt wurde, wer für die Entstehung des Schimmels verantwortlich ist, sollte keine eigenwillige Mietkürzung vorgenommen werden. Besser machen es Mieter, die in ihrer Mängelanzeige ausdrücklich den Vorbehalt einer Mietrückzahlung angeben und die beabsichtigte Höhe der Mietminderung nennen.

Viele Gerichte sprechen Mietern bei vereinzeltem Auftreten von Schimmel eine Mietminderung von zehn Prozent zu. Auf mietrecht.de sind exemplarisch einige wichtige Urteile rund um Schimmel aufgelistet. Sind Wohnräume erheblich betroffen, ergeht im Namen des Volkes schon einmal ein Urteil, dass die Halbierung der Miete als fair einstuft. Ist die Wohnung aufgrund des Schimmels nicht mehr bewohnbar, winken sogar mietfreie Monate.

Gut zu wissen: War dem Mieter bereits beim Einzug bekannt, dass es Schimmel in der Wohnung gibt oder bauseitige Mängel vorliegen, die Schimmelbildung begünstigen, verfällt der Anspruch auf eine diesbezügliche Mietminderung.

Schimmel im Haus? Unsere Gutachter beraten!

Sie haben noch eine Frage oder benötigen eine Schimmelberatung? Wir erstellen gerne & zeitnah ein aussagekräftiges Gutachten einschließlich Feuchtemessung zum Festpreis. Unsere Verkehrswertgutachten und Baumängelgutachten beinhalten Analysen zur Schimmel-Entstehung sowie Maßnahmen zur Behebung, darunter gegebenenfalls eine Kostenschätzung für eine energetische Sanierung. Da die Immobiliengutachter von Heid vielfach zertifiziert, öffentlich bestellt und vereidigt sind, werden unsere Gutachten sowie unsere gutachterlichen Stellungnahmen zur Schimmelursache im Fall einer juristischen Auseinandersetzung von Gerichten anerkannt. Auch ein Schadengutachten kann für Sie bei einem Schimmelbefall nach einem Wasserschaden (Rohrbruch, Überschwemmung) in Frage kommen.

In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch klären wir mit Ihnen, welches Gutachten zu welchem Zweck für Sie das richtige ist. Schließlich benötigen Sie eine angesehene Meinung und Ursachenfindung, um gerechtfertigte Ansprüche gegenüber der Versicherung und/oder dem Mieter durchzusetzen.

Wenden Sich gerne telefonisch (0800 - 90 90 282) oder mittels Kontaktformular an unsere Gutachter, wenn Sie unsere Unterstützung benötigen!

Bild von André Heid
Author:
André Heid
Position:
Geschäftsführer

IMMOBILIEN­BEWERTUNG

Ich habe den Datenschutz gelesen und verstanden.

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Der Preis eines Gutachtens hängt vom Umfang und der Komplexität des Objektes ab. Neben der Wohn- und Grundfläche beeinflusst auch die Art der Immobilie (z.B. Wohn-, Geschäfts- oder Sonderimmobilie) die Kosten für das Gutachten. Die Auslagen für die Beschaffung von Dokumenten, die dem Besitzer nicht vorliegen, müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Informieren Sie sich kostenlos und unverbindlich!


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