Mikroapartments sind kompakte, meist vollmöblierte Wohneinheiten mit einer Größe von etwa 20 bis 40 Quadratmetern. Sie sind funktional gestaltet, hochwertig ausgestattet und häufig Teil größerer Wohnanlagen mit gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Das Konzept richtet sich vor allem an Studierende, Young Professionals, Berufspendler oder Senioren, die Wert auf zentrale Lage, Komfort und flexible Mietverhältnisse legen.
Was zeichnet ein Mikroapartment aus?
Ein Mikroapartment kombiniert auf kleiner Fläche Wohnen, Schlafen, Arbeiten und Kochen. Durch einen intelligenten Grundriss entsteht trotz geringer Quadratmeterzahl ein hoher Wohnkomfort.
Typische Merkmale sind:
- Flächenoptimiertes Design und clevere Raumnutzung
- Vollmöblierung inklusive Küchenzeile und Bad
- Hochwertige, funktionale Ausstattung
- Gemeinschaftsflächen wie Waschsalon, Fitnessraum, Co-Working-Bereich oder Lounge
- Serviceangebote (z. B. Reinigungsservice)
Dadurch unterscheiden sich Mikroapartments deutlich von klassischen Einzimmerwohnungen oder WG-Zimmer, die meist unmöbliert und weniger serviceorientiert sind.
Für wen eignen sich Mikroapartments?
Die Zielgruppen sind vielfältig und urban geprägt:
- Studierende, die eine bezugsfertige Unterkunft in Hochschulnähe suchen.
- Berufspendler, die nur unter der Woche in der Stadt wohnen.
- Berufseinsteiger und Expats, die temporär flexibel bleiben möchten.
- Senioren, die eine kleinere, barrierearme und komfortable Wohnung bevorzugen.
Durch ihre meist zentrale Lage in Innenstädten, Universitätsnähe oder verkehrsgünstigen Stadtteilen sind Mikroapartments in Metropolregionen und Universitätsstädten besonders stark nachgefragt.
Wie unterscheiden sich Mikroapartments von Serviced Apartments?
Beide Wohnkonzepte ähneln sich, unterscheiden sich aber im Serviceumfang und in der Nutzungsdauer:
- Mikroapartments bieten in der Regel eine vollständige Grundausstattung mit optionalen Zusatzleistungen.
- Serviced Apartments hingegen umfassen Hotelleistungen wie Rezeption, Reinigung, Frühstück oder Wäscheservice.
Während Serviced Apartments meist für kurz- bis mittelfristige Aufenthalte gedacht sind, werden Mikroapartments langfristig vermietet.
Wie sieht ein typischer Grundriss eines Mikroapartments aus?
Die Grundrisse von Mikroapartments sind so gestaltet, dass auf minimaler Fläche ein maximaler Wohnkomfort entsteht. Ein klassischer Grundriss enthält:
- einen Wohn- und Schlafbereich mit Bett, Sofa oder Schlafsofa,
- eine Kompaktküche mit Kühlschrank, Kochfeld und Stauraum,
- ein Duschbad mit moderner Sanitärtechnik,
- und durchdachte Stauraumlösungen wie Einbauschränke oder multifunktionale Möbel.
In größeren Mikroapartments (ab ca. 35 m²) gibt es oft abgetrennte Schlafnischen oder Arbeitsbereiche. Viele Neubauprojekte setzen außerdem auf modulare Grundrisse, die sich je nach Nutzung flexibel anpassen lassen, etwa durch verschiebbare Wände oder integrierte Möbel.
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Welche Vor- und Nachteile haben Mikroapartments?
Mikroapartments bieten eine moderne Wohnlösung für Menschen mit flexiblem Lebensstil, bringen aber je nach Nutzung auch bestimmte Einschränkungen mit sich.
| Vorteile | Nachteile |
| Sofort bezugsfertig und vollständig ausgestattet | Teilweise eingeschränkte Individualität bei Standardausstattung |
| Zentrale Lage mit moderner Infrastruktur | Begrenzter Wohnkomfort auf kleiner Fläche |
| Hohe Nachfrage und stabile Mietrendite | Hoher Quadratmeterpreis |
| Geringes Risiko für Leerstand | Hohe Fluktuation bei relativ kurzfristigen Mietverhältnissen |
Welche Bedeutung haben Mikroapartments für Investoren?
Für Kapitalanleger gelten Mikroapartments als attraktive Anlageform, insbesondere in Hochschulstädten und Ballungsräumen. Sie zeichnen sich durch hohe Auslastung, geringen Verhaltungsaufwand und überschaubare Instandhaltungskosten aus. Durch die stetige Nachfrage nach flexiblem Wohnraum lassen sich überdurchschnittliche Renditen erzielen.
Vor einem Kauf sollten Investoren jedoch prüfen, ob das Objekt steuerlich, rechtlich und wirtschaftlich sinnvoll ist – etwa durch ein Verkehrswertgutachten, eine professionelle Standortanalyse oder eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.